Tipps für eine erfolgreiche Hundeerziehung

Jeder Hund hat seinen ganz eigenen Charakter. Einige Vierbeiner wollen gerne neue Dinge lernen, anderen sind dagegen faul und haben am liebsten ihre Ruhe. Dennoch ist es wichtig, sie sehr gut zu erziehen. Dadurch gestalten sich das Zusammenleben und der Alltag deutlich angenehmer. Grundsätzlich ist die Hundeerziehung keine Wissenschaft, aber dennoch sehr wichtig. Wer seinem Vierbeiner einige Regeln beibringt, kann dessen Verhalten auf eine gewisse Weise lenken, wovon beide Seiten profitieren.

Wie viele Regeln werden benötigt?

Grundsätzlich sind Regeln gut, allerdings sollte der Hund nicht überfordert werden und dennoch Spaß an dem haben, was er lernt. Hierbei ist also ein gesundes Mittelmaß sinnvoll. Die Regeln sorgen in unterschiedlichsten Situationen für Sicherheit. Denn ein Hund kann zum Beispiel nicht alleine den Straßenverkehr einschätzen. Damit er nicht unkontrolliert losläuft, sollten ihm einige Kommandos beigebracht werden. Dadurch lässt sich ein Unfall vermeiden, der zu schweren Verletzungen führen kann. Zudem sind einige Vorgaben auch für das Zusammenleben von Mensch und Tier sehr wichtig. Beispielsweise sollte dem Vierbeiner möglichst frühzeitig beigebracht werden, wo er sich im Haus nicht aufhalten darf. Im Folgenden werden einige Tipps aufgelistet, die bei der Hundeerziehung sehr nützlich sein können.

1. Regel: Rangordnung festlegen

Bei der Hundeerziehung ist es sehr wichtig, eine klare Rangordnung zu demonstrieren. Denn nur wenn der Vierbeiner Respekt vor seinem Herrchen oder Frauchen hat, wird er die Befehle annehmen. Wenn ein Haus betreten wird, sollte von dem sogenannten Vortrittsrecht Gebrauch gemacht werden. So wird es immer vor dem Hund betreten oder auch zuerst gegessen. Erst danach wird der Vierbeiner gefüttert. Dadurch wird er sich unterordnen und den Menschen als Rudelführer anerkennen. Denn auch bei den Wölfen darf zuerst das stärkste Tier fressen.

2. Regel: Abwechslung und Spaß

Um bei der Hundeerziehung Erfolg zu haben, ist Abwechslung ein sehr wichtiger Faktor. Denn nicht nur bei uns Menschen führen monotone Methoden irgendwann zu Langeweile. Und diese sorgt dafür, dass der Hund keine Lust mehr hat etwas zu lernen und sich eventuell sogar weigert. Mehr Erfolg stellt sich ein, wenn immer Mal wieder etwas Neues ausprobiert wird und dem Vierbeiner regelmäßig neue Reize geboten werden. Dann hat dieser mehr Spaß an der Arbeit und freut sich sogar darauf, dass er auf verschiedene Weisen beschäftigt wird.

3. Regel: keine Gewalt

Wenn der Hund einmal nicht das tut, was sein Herrchen von ihm will, sollte niemals Gewalt angewandt werden. Und auch verbale Bestrafung ist nicht angebracht. Hunde wollen eigentlich immer alles richtig machen und haben auch Freude an neuen Dingen. Wenn dann einmal nicht direkt alles klappt, sollte dem Vierbeiner noch einmal in Ruhe gezeigt werden, wie er er besser machen kann. Bedacht werden sollte auch, dass Hunde instiktiv auf eine bestimmte Situation reagieren und eben nicht logisch oder moralisch. Am wohlsten fühlen sie sich, wenn ihre tierischen Eigenschaften akzeptiert und sie dementsprechend behandelt werden.

4. Regel: Lob

Damit die Hundeerziehung erfolgreich verläuft, sollte der Vierbeiner regelmäßig gelobt werden. Hierfür muss er nicht immer gleich ein Leckerli erhalten. Eine ausgiebige Streicheleinheit oder einige positive Worte sind in der Regel genauso effektiv. Denn Hunde erkennen an der Tonlage des Frauchens oder des Herrchens, ob sie gerade gelobt werden.

Wichtig ist, dass der Vierbeiner sofort belohnt wird, sobald er etwas richtig gemacht hat. Dadurch erkennt er wofür er genau gelobt wird. In der Zukunft wird er dieses Verhalten immer wieder zeigen, um erneut gestreichelt und belohnt zu werden oder eventuell sogar ein Leckerli zu erhalten.

Zwischen den einzelnen Einheiten sollte der Vierbeiner immer ausreichend Zeit zur Verfügung haben, um sich auszuruhen. Dies gilt inbesondere für noch sehr junge Hunde. Bei den einzelnen Befehlen ist es sinnvoll, immer die gleichen Signale zu verwenden, wie zum Beispiel eine bestimmte Stimmlage oder einen speziellen Pfeifton. Dadurch wird Vertrauen aufgebaut und der Hund wird sich an die Signale erinnern und passend reagieren.

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